Webinar: "TrendLab Kundenportale" - 17. September 2020
Seminar: "TrendLab Kundenportale"

200+ CDN Edge Locations

Die Menge an digitalen Inhalten wird enorm zunehmen

Skalierbarkeit ist ein Erfolgsfaktor

Die Skalierbarkeit von Content-Management-Systemen wird zunächst häufig kaum beachtet, da sie im technisch Verborgenen stattfindet und nur mit größerem Aufwand messbar ist. Häufig wird sie erst bei einem Systemcrash durch Überlastung offenbar. In unerwarteten Situationen des Erfolgs oder der Krise, in denen eine reibungslose Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern von entscheidender Bedeutung ist, kann sich die Systemauslastung bei klassischen CMS so stark erhöhen, dass sie ausfallen – ganz ähnlich wie bei einem DDoS-Angriff.

Eine solche Überlastung kann schmerzhafte Auswirkungen haben, da es bei der Skalierbarkeit nicht nur darum geht, wie viele Besucher und Ressourcen das CMS bedienen kann. Tatsächlich unterliegen die Last-Muster von Webanwendungen großen Schwankungen und können nicht genau vorhergesagt werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Skalierbarkeit von CMS selten im Detail hinterfragt, kaum getestet und noch seltener gemessen wird. In vielen Fällen bleibt die Skalierbarkeit des Systems schlicht eine Annahme.

Noch vor einigen Jahren waren bei legacy, on-premise CM-Systemen die Parameter für die Skalierbarkeit fest vordefiniert: Die IT-Parameter wie CPU- und I/O-Durchsatzkapazität auf den CMS-Servern, -Datenbanken und -Load Balancer sowie die Systemarchitektur und Komplexität der Webanwendung bestimmten, wie lange das Rendering einer einzelnen Seite dauert. Damit wurde der Kapazität dieser alten Umgebungen Grenzen gesetzt: Jeder plötzliche Anstieg der Zugriffe wirkte sich auf die Leistung und Verfügbarkeit aus. Der Einsatz von Caches hilft dabei nur bei statischen Elementen. Für die bei modernen Webanwendungen entscheidende Interaktivität helfen Caches nur bedingt. Für Änderungen der Leistungs-Parameter der CMS-Umgebung mussten in der Vergangenheit entweder der Vertragsumfang angepasst oder die IT-Infrastruktur modernisiert werden, und zwar unter Einbeziehung von IT-Spezialisten.

Dieser herkömmliche Ansatz benötigt eine zu lange Reaktionszeit für die Skalierung und verursacht viel zu viel mehr Aufwand. Das erklärt, warum selbst bekannte Web-Sites in Momenten großen Erfolgs oder - schlimmer - in Notfällen mit Überlast konfrontiert sind.

Neben dem unvorhersehbaren Datenverkehrsvolumen (IP-Traffic) steigt auch die Menge an digitalem Content kontinuierlich an. Als Faustregel gilt, dass das Inhaltsvolumen der Mooreschen Gesetzmäßigkeit folgt und sich alle 18 Monate verdoppelt. Wenn Content archiviert werden muss, erhöht sich die Content-Menge noch einmal. Darüber hinaus werden Inhalte zunehmend personalisiert. Dies bedeutet, dass das CMS so konzipiert sein muss, dass es ein Vielfaches des ursprünglichen Inhalts verarbeiten kann. Leider weiß am Anfang eines Projektes niemand genau, wie viel später in der Praxis benötigt wird. Die einzige Möglichkeit, mit dieser Unvorhersehbarkeit umzugehen ist, von vornherein Skalierbarkeit zu ermöglichen.

Die Fähigkeit, die Geschäftsbedingungen in einem Pay-per-Use-Modell dynamisch anzupassen, ist eine gute Möglichkeit, den Geschäftsplan zu skalieren. Warum für einen nicht genutzten Dienst zu viel bezahlen oder stundenlang auf die Antwort der Supportabteilung auf eine plötzliche Verkehrsspitze warten?

Automatische Skalierung im Pay-per-Use-Modell

Das Enterprise SaaS CMS Scrivito bietet eine sofortige, nahezu unbegrenzte und automatische Skalierung in einem Pay-per-Use-Modell. Scrivito wächst mit Ihren Anforderungen. Beispielsweise gibt es keine feste Grenze für Inhaltsobjekte oder Redakteure. Und das Unternehmen zahlt ausschließlich und exakt nur für die tatsächlich verwendeten Inhalte. Zusätzlich zur echten Skalierbarkeit wird kein Geld für ungenutzte und daher überbezahlte Kapazität verschwendet.

200 Edge-Locations für globale Verfügbarkeit

Alle digitalen Inhalte werden in modernen Enterprise SaaS CMS automatisch über ein integriertes Content Delivery Network (CDN) verteilt. Dank der nativen Cloud-Unterstützung kann Scrivito die globale Infrastruktur von AWS nutzen. AWS verfügt über die weltweit größte Infrastruktur aller Cloud-Anbieter, um Inhalte über ein Netzwerk von PoP-Standorten (Points of Presence) bereitzustellen, das aus Edge-Standorten und regionalen Edge-Cache-Servern besteht. Amazon CloudFront ist ein hochperformanter CDN-Dienst, der Nutzern weltweit Daten, Videos, Anwendungen und APIs mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten und geringen Latenzen sicher zur Verfügung stellt.

AWS ist auf 69 Availability Zones (AZ) in 22 Regionen verteilt. Der Inhalt ist hochverfügbar, indem er automatisch auf 200 Edge-Standorten weltweit vorgehalten wird. Auf diese Weise ist der Inhalt geografisch so nah wie möglich an den Nutzern.

200 Edge Locations für globale Verfügbarkeit

Mandantenfähigkeit

Für Unternehmen ist die Mandantenfähigkeit einer CMS-Umgebung ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor: Das CMS wird als “shared Service” von möglichst vielen Teilen der Organisation genutzt. Die Wirtschaftlichkeit dieses Ansatzes ist augenfällig, denn in einer mandantenfähigen Umgebung können Entwicklungsergebnisse mehrfach genutzt werden. Es existiert zudem nur eine einzige CMS-Umgebung, die gepflegt und gewartet werden muss, die digitalen Inhalte, wie Bilder, Videos, Produktinformationen, CD-Vorgaben etc. können Bereichsübergreifend geteilt werden - was zu höherer Konsistenz und besserer Compliance führt, und letztlich auch den Schulungsaufwand senkt. Die Skaleneffekte mehrerer Websites auf einer Plattform bringen erhebliche Einsparpotenziale mit sich. Besonders stark zahlt sich dies für internationale Organisationen aus, etwa wenn verschiedene Länder-Websites oder Landesgesellschaften eine Plattform und einen Content-Pool gemeinsam nutzen können.

Die Praxis entspricht aber nicht diesem Ideal. Man findet in größeren Organisationen fast immer mehrere CMS-Installationen. Bestenfalls handelt es sich nur um unterschiedliche Releases und Versionen eines Systems. Im schlimmsten Fall - und der ist nicht selten -, existieren völlig verschiedene CMS-Plattformen parallel nebeneinander, die alle in etwa das gleiche leisten. In der Realität sind große Unternehmen mit mehr als zehn verschiedenen CMS-Systemen keine Seltenheit. Ein Grund dafür ist, dass zeitkritische Projekte schnelle Ergebnisse erfordern. So entstehen über die Zeit neben dem offiziellen Standardsystem der Firma kleine Lösungsinseln. Dabei kann man den Wunsch der Abteilungen versteht, das zentrale System nicht als Shared Service zu nutzen: Viele CM-Systeme können nur mit erheblichem Aufwand erweitert werden und werden schon nach kurzer Zeit als funktionell unvollständig oder schwierig zu bedienen empfunden.

Unternehmen haben heute regelmäßig Bedarf nach neuen Webanwendungen, Websites, Landing Pages, Shops und anderen Kanälen, auf denen digitaler Content ausgebracht wird. Die Anzahl der Sprachassistenten, IoT-Anwendungen, Smartwatches etc., die Unterstützung für bestimmte digitale Inhalte benötigen, nimmt stetig zu. Das konfrontiert Unternehmen mit Hindernissen: Es sind sehr viel Zeit, Budget und Personal-Ressourcen erforderlich, um neue Websites zu erstellen. Vor diesem Hintergrund kann man verstehen, wenn ein weiteres CMS als Abkürzung installiert wird. Damit wächst der interne System-Zoo weiter, erhebliche Effizienzpotenziale bleiben ungenutzt.

Flexibilität und organisationsweiter Roll-out

Mit der integrierten Multi-Mandantenfähigkeit von Enterprise SaaS CMS werden diese Einschränkungen beseitigt. Beispielsweise kann das CMS Scrivito eine unbegrenzte Anzahl von Websites oder Webanwendungen innerhalb eines Mandanten oder über mehrere Mandanten hinweg bedienen. Digitale Assets können auf einen Mandanten beschränkt oder über mehrere Mandanten geteilt werden. Unabhängig davon ist die Anzahl der möglichen Mandanten nahezu unbegrenzt. So können neue Projekte schnell und einfach per Knopfdruck erstellt werden. Die komplette Umgebung einer neuen Website für ein neues Produkt, eine neue Landing-Page oder eine ganze Länder-Website ist in Sekunden verfügbar.

Die Mandantenfähigkeit bietet die notwendige Flexibilität und Geschwindigkeit für neue Anforderungen aus den Geschäftsbereichen und lässt Webprojekte sofort starten und ausführen. Dieser Ansatz bietet auch die Möglichkeit, Tests, Experimente und Prototypen schnell einzurichten. Damit entfällt das beliebte Ausweich-Argument, wonach man in einer “shared” Umgebung nicht schnell genug sei. Auch externe Agenturen können einfach und sicher eingebunden werden. Die Grenzkosten eines neuen Webprojekts sind äußerst gering. Das SaaS CMS Scrivito gibt dem Unternehmen die volle Freiheit, ohne die Kontrolle einzuschränken.

Mit einem mandantenfähigen Enterprise SaaS CMS wie Scrivito kann ein Unternehmen Web-Insellösungen vermeiden und dank seiner Skaleneffekte eine signifikante Reduzierung der Grenzkosten neuer Anwendungen erwarten. Zusätzlich werden sich messbare Erfolge durch die verbesserte Qualität des “shared Service” einstellen.

"Messbarer Erfolg" - White Paper

10 Punkte, um den Erfolg eines CMS zu messen. Nur Messungen können zeigen, was verbessert werden muss. Dieses White Paper stützt sich auf die jahrzehntelange Erfahrung der Autoren in der CMS-Welt.

Erfahre mehr über das Enterprise SaaS CMS Scrivito

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